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Was stimmt mit uns nicht?
von jana erstellt: 28.07.10, 15:03:08 Uhr
Da stimmt doch etwas nicht!
In letzter Zeit begegnet mir dieser Satz des öfteren. Ein Künstler erzählt, das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, habe ihn zur Kunst gebracht. Er wollte die Ursache dafür erforschen.
Haben wir dieses Gefühl nicht oft: das etwas nicht stimmt?
Entweder mit uns oder mit der Welt. Etwas ist in Un-Ordnung. Sind wir Menschen nicht „richtig“? Was wäre richtig?
Was also stimmt mit uns nicht, dass wir uns so unwohl in dieser Welt fühlen, in unserem Leben, immer um Ausgleich bemüht und doch nie erreichend?
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von DaHaNd erstellt: 29.07.10, 19:06:38 Uhr
dieses gefühl wird zum ersten mal wach wenn ein fötus mit seinen füßen gegen die wände der gebärmutter tritt. Und es wird bis zu seinem optimum geführt während des geburtsvorgangs. Unterbewusst sehnen wir uns nach der vollkommenheit des wachsenden fötus. In Japan führte das zu "Gebärmuttern" für erwachsene. In lauwarmem wasser liegen und sanfter musik oder einem herzschlag lauschen. Dürfte mich nicht wundern wenn Japaner die ersten sein werden, die sich im Erwachsenenalter Nabelschnüre und Blut mit Hormoncocktails als kleines event einer Ziellosen Hochleistungsgesellschaft gönnen werden. Das etwas nicht stimmt beginnt mit der geburt. Und wird durch Hilflosigkeitsbekundungen in Form von Schreien beantwortet. Der schrei eines Neugeborenen ist das Echolot zur verbesserung seiner Lebensbedingungen. Aufhören zu schreien verschafft dem Säugling zufriedenen Schlaf und den Eltern ihr erstes erfolgserlebnis nach der Geburt. Irgendwie wusste ich schon in frühester Kindheit das was nicht stimmen kann. Warum ist nicht jeden tag geburtstag ? Ach ja das könnte sich ja niemand leisten. Angeblich würde das langweilig werden. Nein das kommt nur darauf an wer zur party eingeladen ist und welche ansprüche und welchen wert man den täglichen geschenken gibt. Reiche Kinder kriegen z.B. öfter mal ein Pony. :( ich war nie reich nur reich an erkenntnis über das was ich glaubte zu missen. Und das was ich wollte zeigte mir das irgendetwas nicht stimmt da ich es nie bekam. NaJa so schlimm ist die welt heute auch nicht zumindest nicht in einer gewissenlosen Überflussgesellschaft.
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von just_silence erstellt: 03.08.10, 22:22:18 Uhr
Hey ho, das Gefühl, dass etwas nicht stimmt kennt jeder von uns. Manche behaupten sie hätte zu wenig, ich hingegen bin der Meinung das wir (westliche Gesellschaft)= zu viel besitzen. Eine kurze Erläuterung: Jana versetz dich 300 Jahre zurück- Mittelalter! Für Unwetter, Ernten und vieles mehr wurde stets die Göttlichkeit im Mittelpunkt gestellt. Solange bis sich der Mensch der falsche Illusion der Kirche wiedersetzte und Anfing dem Verbreche der Kirche ein Ende zu setzen ( bis heute leider noch nicht gelungen). Jedoch wissen wir ins geheim das es eine "höhere Macht" bzw "Energien" gibt. Wir such(t)en den "Gott" der moderne. Da wir ihn nicht finden (vl. auch nicht finden sollen, schaffen wir Ersatzbefriedigungen die unser Leben einnehmen und doch eine gewisse Art von Lehre hinterlässt. Mein Tipp: weniger Materialismus und viel mehr Spiritualismus und noch viel mehr gute Gedanken!!!

Falls es dich interissiert ich bin erst 20, was aber schon 2 Jahre in verschiedenen Ländern und liebe mein Lebe. Wie ich das anstelle? Stets positiv denken!

P.s: Stets daran denken was du dir wünscht ( das Unterbewusst sein kennt kein nich)

schreib zurück Patrick
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von jana erstellt: 06.08.10, 09:28:45 Uhr
Hallo Patrick!
Danke für Deinen Beitrag.
Ich stimme mit Dir überein, wenn Du sagst:
>... das es eine "höhere Macht" bzw "Energien" gibt. Wir >such(t)en den "Gott" der moderne. Da wir ihn nicht finden >(vl. auch nicht finden sollen, schaffen wir >Ersatzbefriedigungen die unser Leben einnehmen und doch >eine gewisse Art von Lehre hinterlässt."

Du denkst also, dass es diese Leere ist, die dem Menschen das Gefühl gibt, "etwas stimme nicht?"
Woher kommt dann die Leere? Warum müssen wir einen "Gott" suchen? Warum lebt der Mensch nicht in Harmonie mit sich und seiner Umwelt, sondern ist immer "hungrig" nach etwas? Oder ist dieser "Hunger eine spezifisch menschliche Eigenschaft, die uns kennzeichnet, gleichzeitig aber auch bedeutet, dass es ein unerfülltes Bedürfnis bleibt?

>Mein Tipp: weniger Materialismus und viel mehr >Spiritualismus und noch viel mehr gute Gedanken!!!
Das könnte uns sicher helfen :-)

>Falls es dich interissiert ich bin erst 20, was aber schon >2 Jahre in verschiedenen Ländern und liebe mein Lebe. Wie >ich das anstelle? Stets positiv denken!
Gut für Dich. Ich bin doppelt so alt wie Du, lebe im Ausland und liebe mein Leben ebenso. Kann nicht sagen, dass ich immer positiv denke, aber ich habe mir immer meine Träume erfüllt (und keine Besitzungen angehäuft ;-), was schlussendlich glücklich macht.
Liebe Grüße
Jana
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