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Blog von Lini-Keràn
erstellt: 09.03.06, 15:28:14 Uhr
Wenn Du ein Keksstück im Wäschekorb findest und Du darüber nicht lächeln kannst, weißt Du: Es ist ein scheißmießer Tag. Heute Nacht musste ich Lynn zweimal zurück in die Mitte verfrachten und mit Ihrer Decke zudecken (sie schläft jetzt doch bei Mama und Papa). Gegen halb sieben guckt sie mich dann aus Ihren großen Glupschaufen an und grinst dabei. Ihre Nase hat meine Nase beinahe berührt. Tom hat sie dann mit zum Frühstück hochgenommen und ich quäle mich aus dem Bett. Kaum bin ich angezogen, ruft oben schon jemand nach mir. *Lynnie*, denk ich mir. Nicht mal auf den Klo kann man hier. Kaum komm ich hoch, ist sie schon dabei, dem Papa sein Müsli zu schnabbulieren. Dann kommt der Toast. Lynnie freut sich, will mit Papa auf den Sessel. Ok. Lynnie will die Butter. Kriegt sie nicht. Plärr! Klasse. Ich mach mir Toast. Linny klaut einen davon und sitzt wieder bei Papa auf dem Sessel. Ok. Dann hab ich eben nur einen Toast. Den andern krieg ich auch noch.


So läuft das - mehr oder weniger jeden Tag. Nur heute bin ich irgendwie genervt, müde, gestresst und ziemlich faul. Naja, das darf man als Mami wohl auch mal sein. Oh weh, ich schlaf gleich im sitzen ein. Höchste Zeit, doch noch was zu tun.


erstellt: 29.11.05, 13:48:26 Uhr
Es ist schon verdammt S******, wenn das Auto kaputt ist. Ach, was heißt kaputt. Da fahr ich mit dem vollgepackten Auto (war einkaufen) so aus dem Kreisel raus und muss mal etwas abbremsen und was macht da diese ... Karre?! Tuck tuck tuck hust hust - stillstand. Na super! Hat wieder mal nicht ordentlich Benzin gekriegt. Also, was mach ich. Steig aus, schnapp mir die kleine Maus und lauf zur nächsten Werkstatt, die sich zum Glück gleich um die nächste Ecke befand. Zwar ist der Typ da nur für Karrosserie zuständig doch für Ihn war auch gleich alles klar: Der Einspritzer ist dran schuld. Ok. Nachdem ich dann auf seinem Handy (meine Wenigkeit hat ja keins) meine Schiegeroma angerufen habe, ist er dann wieder zurück zu seiner Werkstatt gefahren. Gut. Die Kleine wollte rumlaufen, in dem von den Abgasen schon ganz grauen Schnee rumpanschen und ich nur noch schreien. Nach fünf Minuten (wie lange fünf Minuten sein können wusste ich bis dahin gar nicht). ist Schwiegermama dann auch gekommen. So, umladen und mit der Oma fertig einkaufen. Die Kleine fängt an zu quängeln, kriegt kurzerhand einen Keks in die Hand gedrückt während mein Magen sich noch etwas gedulden musste.
Einladen und ab nach Hause. Ausladen. Die S.Mama nimmt die kleine Maus mit zu sich (wie jeden Montag) und ich ruf erstmal die Werkstatt an. So, am Donnerstag kommt die Kiste in die Werkstatt. Bis dahin fahr ich mit der nirgends mehr hin.

Das war noch lange nicht alles. Heute wollten meine Großeltern die Kleine abholen. Zehn Uhr dreisig hieß es. Jaja. Eine Stunde Verspätung hätte ich ja mit einkalkulieren müssen. So. Da waren sie endlich. Oma drückt mir die Markklößchensuppe in die Hand - dass ich auch bloß nicht vom Fleisch falle. *seufts*. Opa drückt mir eine Tüte Äpfel in die Hand - die kommen dann zu den anderen in die Kiste. Dabei hab ich schon hundertmal gesagt, dass ich nicht so viele Äpfel esse. Und jedes Wochenende kann ich auch keinen Apfelkuchen machen. Egal. Die Äpfel hab ich untergebracht und nun stelle ich fest, dass ich meinen Ehering verloren habe. Na klasse! Und die Woche hat erst angefangen!


erstellt: 09.10.05, 14:40:28 Uhr
Die Welt hüllt sich in Schweigen,
doch höre ich die Blätter fallen.

Das Leben läuft vor mir her - fordert mich auf zu folgen.
Wo wird es mich hinführen? In welche Reiche? Wer werde ich sein? Ich sehe einen Wald, der ewig im Dunkeln liegt, eine Blumenwiese unter blauem Himmel.

Wo geht es hin



Lini Keràn
erstellt: 03.10.05, 12:07:30 Uhr
Ach. Es kann schon grausam sein, nicht ausschlafen zu dürfen.
Heute morgen um sieben Uhr wurde ich wieder geweckt. Schrei - Plärr! Mama, ich bin wach - lass uns spielen. Also raus aus den Kartoffeln - rein in die Kartoffeln. Raus aus dem warmen Bett. Noch ein kurzer wehmütiger Blick auf den zufrieden schlafenden Gatten uund dann raus. Naja, es hat auch was schönes. Ein kleiner Spaziergang am Morgen. Danach die Kleine wieder ins Bett bringen und den Liebsten wecken. Frühstücken.

Nun sitze ich hier und bin glücklich. Obwohl die Sonne gar nicht scheint - nur der Nebel verschleiert alles. Heute Nachmittag ist eine CD-Schallplatten und Comicbörse. Mal sehen, ob ich da was zu lesen finde. Fantasy wäre schön.
Doch jetzt werd ich noch einen Cappucino trinken. Mit viel Sahne!
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