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Blog von ~
erstellt: 23.04.06, 22:03:52 Uhr
Die Sonne scheint wieder... das macht einen wirr. Wenns gut geht, die Traurigkeit mit der Dunkelheit davonzischt und die Augen weht tun, verfluchst du doch plötzlich den Frühling. Wenn dir der Wind die Gedanken aus dem Kopf bläst, dir die Farben der Dinge wieder bewusst werden... du spürst, dass es Sinn nicht hat, sondern ist... es sinnlos ist, zu suchen. Dann verfluchst du dich, noch kurz vor dem letzten Moment, in dem du zum letzten Mal gedacht hast.
erstellt: 11.04.06, 17:31:20 Uhr
heute mal ganz praktizistisch...: Das Leben stinkt!
erstellt: 02.04.06, 14:28:22 Uhr
Ort – bekannt
Zeit – hell oder dunkel
Ziel – der Bäcker
Stilmittel (wichtig)– hölzerner Tretroller

In einem Haus, dessen wuchernder Garten einzigen Anhaltspunkt an Orientierung bot, stand ich neben einem kleinen Vogel aus Metall. Vogelgrippe. Mein Vater kam rein und meinte, er müsse unbedingt zum Bäcker, das geschriebene Wort fiel mir in der Reportage besonders auf, ich erinnere mich, aber er hätte kein Geld. Meine Mutter fluchte im Hintergrund. Ich holte den Roller (hatte nie einen) aus dem Schuppen (vielleicht ein Bauernhof)und fuhr los, um einen Bäcker aufzusuchen. – Die Straßen erinnern an die Umgebung früherer Wohnorte, meine Großmutter schaut aus dem Fenster und weint. – Es war Sonntag (stimmt) und die meisten Läden hatten geschlossen. Überhaupt sahen die Häuser eher Baracken ähnlich, die Wände waren oft abgerissen oder zertrümmert, die Menschen waren fremd. N 24: völlig überzogene Darstellung einer Amateuraufnahme des Hamburger „Riesentornados“, zwischendurch werden Passagen von Florida eingespielt. Die Straßen waren echt, sonst nichts. Die Baracken, die ich fand, hatten alle nicht mehr das, was meine Mutter wollte. Ich dachte daran, nach Hause zu fahren und dort zu einem zu gehen, den ich kannte. Ein Metzger ist dort auch. Aber es schien ein wahnsinnig langer Weg zu sein. Auch wenn er gleich nebenan war, es war unendlich weit, dorthin zu gelangen. Ich versuchte die Hauptstraße des Ortes zu überqueren, aber ein kleiner Junge kam mir zuvor und schnappte sich meinen Roller. Die Autos wichen quietschend aus, und nebenan war das Gemüsegeschäft abgebrannt.Meine Mutter hatte mir davon erzählt, ich erinnere mich. Der Junge sah mit jedem bremsenden Auto älter und verletzter aus. Pro 7: Nicht noch ein Teenie-Film. Ich wollte ihn etwas fragen, doch die Straße war plötzlich leer und ich konnte ihn nicht mehr erkennen. Der Alte winkte mit seinem Stock in Richtung der Zugbrücke. Der Junge tippte mir auf die Schulter, ich fahre hoch.

Resultat - Kopfschmerzen.
erstellt: 26.03.06, 01:48:24 Uhr









































erstellt: 26.03.06, 01:48:07 Uhr
Nichts. Ich meine...
erstellt: 26.03.06, 01:35:45 Uhr
umfall
im sinn da liegt, da lag das glück
komm doch vorbei und nimm mich mit
sinn

- sinnlos
ein themechat über sinn?
gesinnt
tief in der nacht

ginsinniu
sinunnig
ah,das is schwerer
unsinnig..
geduld als sinn
sinndiedim
verpasst
und schon wieder
nix drauf, nix drin
sindidinn
die haft(igkeit) verfehlt
hat die tür nicht gefunden...
der sinn...
keiner da, nie einer da
fein
das war latein
kurz für: nie sinn
nisi
snudidiguk
sudiduk
snni
snin
didei didei
nnsi
nisn
sinn
selbstgespräch
wach
erstellt: 23.03.06, 09:42:52 Uhr
Heute war ich schnell... verdammt schnell, kam kaum noch hinterher... 50 Bilder die Sekunde, wenn nicht mehr... und alles verstanden... den Mann am Hügel, den Alten im Gras. Sogar die Kleine mit der zerrupften Blume lächelte mich an. Das Kaufhaus war übersichtlicher als sonst. Vielleicht hätt ich mir keine Play Station rauslassen sollen... aber das Dynamit im fliegenden Restaurant fehlte. Dreimal zur gleichen Zeit in vierzig Räumen... einmal hats mich hochgerissen... dachte ich platze. Bin es dann aber doch nicht. Der Anblick der alten Kinder im Park blieb mir unklar. Eine sah aus wie... hatte aber keine Haare mehr... oder noch nicht? Ich blieb aber auch nicht lange und sie redeten nicht mit mir. Vielleicht sprech ich sie mal an, wenn ich sie wieder sehe.
erstellt: 19.03.06, 18:36:49 Uhr
heut nacht bin ich kurz aufgewacht,
hab mich im traum gefragt,
wie viele es noch werden
und mich nach vorn gelehnt.
Im schlaf hätt ich doch fast,
ohne mich selbst zu denken,
die augen aufgemacht und den
gelenken jener hand,
die mir entgegenstreckten,
eines meiner fünfzehn jahre
mitgegeben.

In watte verpackt versuch ich
nun mir auszumalen
wie ich im feld steh
- zwischen mir die steppe
zum erliegen kommt –
und mir den weg zurechtleg,
brücken purzelnd auf dem gehsteig lieg.

dann bin ich aufgewacht.
vom blütenrauch des beetes
das mir die nacht zum schutz versprach.
in meiner kotze blutend.
auf dem parkplatz einer überall
bekannten kaufhauskette.
ein hase knabberte an meinem bein.
fast wars perfekt. Doch wieder
war ich damit nicht allein.
erstellt: 16.03.06, 11:44:09 Uhr
Bald sinds fünfzehn Jahre. Hab dich damals mal verprügelt. Seitdem hab ich dich nicht mehr oft gesehen. Nur noch im Gewissen. Heute Nacht stehst du vor der Tür und lachst mich an. Wieder. Ein kleiner Junge, nur langgezogen. Seltsames Bild. Ohne Sprache. Wie damals. Hätte deine Uhr finden müssen. Vielleicht wäre dann alles anders gekommen. Hätte gern noch leb wohl gesagt. Ein Bild ist geblieben. Heute seh ich dich von damals klarer. Mit Kindesaugen. Ich saß neben dir. Aber sag es keinem...
Leb wohl.
erstellt: 12.03.06, 13:48:23 Uhr
Am Ende der Zeit gibts angeblich einen, der wüsste wovon ich spreche. Hat mir der alte Mann unterm Zaun durchgeflüstert, als ich gerade mal wieder die Flucht ergreifen wollte. Ich suchte ihn auf und trat ihm gegens Bein. Er fluchte laut und begann wie verrückt im Kreis um mich herum zu springen. Aber ich verstand ihn nicht.
Und schon war es wieder zu spät, um die Augen zu schließen.
erstellt: 10.03.06, 08:00:52 Uhr
Was für ein Dreck. Da sitz ich drei Stunden – ach, was sag ich… Jahre – vor der Zeit und dreh mir die Finger um den Kopf… dabei war ich doch gerade noch im Niemandsland, hab niemandem nen Kuss geschenkt, den ich niemals gesehen und der mir niemals die Hand gegeben hatte. Und jetzt schlag ich die Ohren über die Beine und kreuz mich in den Tag.
erstellt: 08.03.06, 17:48:34 Uhr
Dann setz ich mich da auch mal mit rein.
Ich war heut mal wieder auf Gangsterjagd (zuviel Kino gestern abend). Weiß nicht mehr viel von ihm, aber der Typ hatte so ne rote Mütze auf und nen schwarzen Mantel an. Gerade, als er vorhatte mich abzuknallen, kam meine Katze. Riesentier, wirklich! Mal wieder Rettung in letzter Sekunde. Leider hatte sie mir aber auch schon wieder ins Zimmer gekotzt. So fängt ein guter Tag an, denk ich, und nutze die Gelegenheit gleich, aufzustehen. Sonnenaufgang begebe ich mich dann doch wieder auf die Jagd und benutz das Vogelgezwitscher als Hintergrundkulisse. Hätte mir ja gleich denken können, dass das keine Diebe aus ihren Verstecken lockt. Sitz also in diesem Haus fest, das ich schon allzu gut kenne. Vor ein paar Nächten war mal ein Burger King drin, der dann aber die Flugbahn ändern musste, und manchmal steht es auch in einem kleinem Dorf ohne Namen, das die gleiche S-Bahn anfährt, die auch an meinem Wohnort Station macht. Aus dem Zug muss man allerdings raus springen. Aber man gewöhnt sich ja an alles. Heute sitz ich jedenfalls mal wieder völlig ahnungslos da, als ein kleiner schwarzhaariger Junge mich fragt, ob er mich mitnehmen kann, weil ich doch sonst zu spät käme – zu spät komm ich oft, wie mir auffällt – er fährt mich also mit so einem kleinen gelben Ding, das wohl ein Auto darstellen sollte, aber wahrscheinlich zu unwesentlich für die Story war, zu einer Bushaltestelle, die ich zwar kenne, an der ich aber noch niemals stand, und sagt, ich solle warten. Ich warte also – ich warte oft, wie mir auffällt – und beschließe, als es mir zu lang wird, ein Stückchen zu laufen. Interessanterweise finde ich mich auch diesmal an einem völlig unbekannten Ort wieder, der aber zweifellos mit mir zu tun haben muss, weil schon alle ganz ungeduldig meine Ankunft erwarten. Irgendwer fragt, ob’s losgehen kann und ich hab wieder irgendwas vergessen. Ich will gerade in Panik ausbrechen, da flüstert mir meine Katze zu, dass sie Hunger habe. Und, naja, bevor sie mir noch mal ins Zimmer kotzt…
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